logo
  • 28DEZ2017
    Irische Akkordeonlieder und ein strahlendes Ballett beim Sommerkonzert in Nordhausen

    Nordhausen.  Zum Sommerkonzert der Kreismusikschule boten die Schüler am Dienstag im gut besetzten Theater ein abwechslungsreiches Programm.
    Während sich draußen auf dem pünktlich zum Sommerkonzert sonnenbeschienenen Theatervorplatz schon die ersten feingemachten Eltern und Geschwister der Musikschüler versammelten, herrschte hinter der Büh­­ne noch emsiges Vorbereitungstreiben.

    Die drei Gitarristinnen aus der Klasse von Lehrerin Daniela Heise feilten sich noch schnell die Nägel, damit sie zum Auftritt nicht beim Spielen stören. Überall wurden weiße Hemden übergestreift und Turnschuhe auf Mutterwunsch hin noch schnell durch die guten ledernen Auftrittsschuhe ersetzt.
    Ein buntes und abwechslungsreiches Programm hatte Musikschuldirektor Holger Niebhagen dem gut besetzten Saal zu Anfang angekündigt – und gleich mehrere Höhepunkte versprochen.
    Zu denen gehörte auch der Auftritt des Gitarren-Trios von Daniela Heise. Gerade erst haben sich Josephine Hoffmann (14), Emma Schorcht und Celina Franze (beide 12) beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ auf den ersten Platz gespielt. Gestern Abend spielten sie das Swing-Stück „Fun for 3“ von Dieter Kreidler – Celinas Lieblingsstück: „Weil es so schwungvoll ist.“

    Die Herausforderung für die Schüler, sagt Daniela Heise, die seit 24 Jahren an der Musikschule unterrichtet, bestehe darin, beim Auftritt auf den Punkt da zu sein. „Wir üben die Stücke ja zum Teil so lange, bis wir sie selbst kaum noch hören können – und trotzdem müssen sie beim Auftritt frisch daherkommen.“

    Zu den optischen Höhepunkten gehörte der Auftritt der strahlend weiß gekleideten und rot gegürteten Tänzerinnen vom Tanzstudio Radeva. Über die in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindende Kooperation mit dem Tanzstudio hatte sich Holger Niebhagen besonders gefreut. Gemeinsam mit dem Musikschulorchester interpretierten sie die Humoresque vonJohannes Dvorák – und ernteten begeisterten Applaus.

    Quelle: Lavinia Meier-Ewert / 28.05.13 / TA (Zum Originalartikel)